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Heim & Herd -
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Donnerstag, 05. August 2010 |
Leben wie in den Sixties
Text & Fotos von Christine Dittmann
Wenn Maurer Heiko (42) von der Arbeit kommt, erwartet seine Frau Christine (41) ihn schon in ihrem Bleckeder Stadthaus, das im ersten Stock, ganz im Stil der Sechziger, eingerichtet ist. Für eine kleine Party mit Freunden dekoriert die Glasmalermeisterin Pumpernickel mit Frischkäse und Radieschen. "Denn das Auge isst ja mit", sagt Christine, die erneut die Garnierspritze mit Frischkäse füllt. Nun bekommen die Kräcker ein Häubchen. Dazu noch ein paar Tomaten und Silberzwiebeln, schon ist alles fertig …
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Samstag, 24. April 2010 |
Reif für die Insel?
Von Sarah K. Angharad
Nix wie weg! Aussteigen, nie wieder Schufti fürs Finanzamt, keine Angst mehr vorm Blick in den Briefkasten, keine Hektik, kein Stau am Feierabend, keine nervenden Nachbarn. Nur Stille, das Rauschen der Wellen, der eigene Strand, die eigene Insel. Robinson Crusoe auf Zeit werden, in einer unberührten Natur, die ich nach meinen Wünschen formen kann. Ein Traum nur für die Reichen dieser Welt? Für die Rockefellers, Rothschilds oder Richard Bransons? Nicht unbedingt. Wer sich reif für die Insel fühlt, kann sich seinen Traum schon für deutlich weniger als 100.000 Euro erfüllen.
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Montag, 05. April 2010 |
Unabhängig leben
Ein Öko-Dorf in der Altmark lebt ein Experiment
von Christine Dittmann
Visionen von einem autarken Leben in einer Gemeinschaft – unabhängig von Energieversorgern oder Lebensmittelkonzernen und Konsum – gibt es viele. Doch eine Gemeinschaft hat ihre Vision von Unabhängigkeit wahr gemacht und ein Öko-Dorf in der Altmark gegründet. Sieben Linden säumen den Weg zum Dorf. Sie haben der Modellsiedlung ihren Namen gegeben. Bei einem Besuch erfahren wir mehr …
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Samstag, 23. Januar 2010 |
Bahnfrei
eine Kolumne von Klaus Schuette
Kleine Fluchten braucht jeder, wenn die Krisen krachen. Henner, der Wizard of IT, schwingt sich dann auf sein knatschrotes Raleigh–Rennbike und erschreckt die Schafe am Elbdeich. Berufsschullehrerin in spe Nicole trommelt ihren Mädel-Club zusammen, kocht Glückspasta und verstrickt den Stress in Endlos-Schals. Ich dagegen gehe in den verwinkelten Verschlag unter der Treppe, den meine Vermieterin hartnäckig einen Hauswirtschaftraum nennt, und suche Zuflucht bei meinem Freund Bahnfrei, der es sich zwischen dem Wollwaschmittel für feines schwarzes Gewebe, dem Generalreiniger und den gehamsterten echten alten Glühbirnen halbwegs muckelig eingerichtet hat.
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