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Mittwoch, 15. September 2010 |
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von Sonja Hartl
Heute vor 120 Jahren wurde Agatha Christie geboren – eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Welt. Ihre Kriminalromane sind in über 45 Sprachen übersetzt, unter dem Pseudonym Mary Westmacott hat sie literarische Beachtung erfahren und für viele ist sie noch heute der Inbegriff der Berufsschriftstellerin. Doch Agatha Christie wollte niemals vom Schreiben leben müssen, sie träumte – ganz typisch für eine Frau ihrer Zeit – von einem Leben als Ehefrau und Mutter.
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Sonntag, 22. August 2010 |
Klein, aber oho!
von Brigitte van Hattem
Bettina K. (31) ist nur 128 cm klein. Doch obwohl viele Dinge des täglichen Lebens für sie nicht ohne Tücke sind, hadert sie nicht mit ihrem Schicksal. Spaghetti kochen? Kein Problem. Dazu braucht sie nicht einmal einen Schemel, trotz normal eingerichteter Küche. Nur im Wohnzimmer nutzt sie einen Kinderstuhl. Ansonsten erinnert in der freundlichen 2-Zimmer-Wohnung in Württemberg nichts an eine Puppenstube. Kein Wunder: die 31jährige wurde schon als Kind zur Selbständigkeit erzogen. "Meine Eltern hatten sich sofort mit meinem Kleinwuchs arrangiert. Dabei sind sie und meine ältere Schwester normal groß."
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Dienstag, 17. August 2010 |
Grenzfall des Normalen
von Cordula Schilz
Wir schreiben das Jahr 1780: "Vater, die Rechnung ist falsch", korrigiert der Sohn seinen Vater bei der Abrechnung für die Gesellen eines Maurerbetriebes und nennt die richtige Zahl. Der Sohn ist drei Jahre alt! Fünfzehn Jahre später wird dieser Dreikäsehoch – Carl Friedrich Gauß – die Normalverteilung finden, weil er feststellt, dass viele natürliche Ereignisse einer bestimmten Regelmäßigkeit folgen, die sich glockenförmig abbilden lässt – die Grundlage für Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung.
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Samstag, 14. August 2010 |
Ganz normaler Reichtum?
Text & Fotos: Christa Langheiter
Seit 14 Jahren lebt Heidemarie Schwermer, ehemalige Lehrerin und Psychotherapeutin, freiwillig ohne eigene Wohnung und ohne Geld. War am Anfang der Wunsch, die Welt mit einem alternativen Lebens- und Wirtschaftsmodell zu verändern, im Vordergrund, so genießt sie heute zunehmend ihr eigenes "reiches" Leben und vertraut, dass ihre Netzwerkaktivitäten auf fruchtbaren Boden fallen. Die Wiener avaAutorin Christa Langheiter traf die Vielreisende "zu-fällig" in Wien.
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