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Poesie & Prosa
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Donnerstag, 17. Juni 2010 |
Egoismus hat so viele Gesichter …
Eine Geschichte, wie sie tausendfach überall in Deutschland passieren könnte
von Alexandra Heil
In dem Haus an der Ecke wohnt Heike. Sie hat – wie ich – drei Kinder, von denen zwei auf weiterführende Schulen gehen, eines geht noch zur Grundschule. Heike ist Hausfrau. Nur Hausfrau. Für das Einkommen der Familie sorgt ihr Mann Michael. Jahrelang hat Heike darunter gelitten.
Ich erinnere mich noch an einen schönen Sommermorgen, an dem wir mit mehreren Mamas unsere Kids zum Schulbus begleiteten …
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Montag, 17. Mai 2010 |
Gedichte zum Tod
ausgewählt von Sarah K. Angharad
Dulce et decorum est pro patria mori – süß und ehrenvoll ist‘s, für‘s Vaterland zu sterben, hieß es Jahrhunderte. Bis die grausamen Kriege der Neuzeit uns lehrten, neu über den Tod nachzudenken. Genauso, wie die Möglichkeiten der Hightech-Medizin uns derzeit zwingen, ein humanes Sterben neu zu definieren. Tabu Tod … drei Gedichte aus drei Epochen zeigen uns seine unterschiedlichen Gesichter. Ein Lied des schwedischen Hofdichters Carl Michael Bellmann (1740 – 1795) beschreibt den Tod drastisch und promillevoll als großen demokratischen Gleichmacher. Eine Klage des britischen Dichters Wilfred Owen (1893 – 1918), der kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges fiel, ist gerade heute wieder hochaktuell. Und der walisische Poet Dylan Thomas (1914 – 1953), der sein Leben wie ein Fackel abbrannte, fordert, sich dem Tod bis zum letzten Atemzug zu widersetzen.
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