Freitag, 16. Juli 2010

Das Glück der kleinen Leute

von Sonja Wissmann

Heute vor 25 Jahren ist Heinrich Böll gestorben. Doch noch immer steht sein Name für gesellschaftspolitisches Engagement und Zivilcourage. In seinem Werk und Wirken wies er auf Missstände und Fehlentwicklungen hin, er setzte sich für Demokratie ein und hatte mehr als einmal den Mut, auch unpopuläre Positionen einzunehmen. Zugleich sind seine Romane und Erzählungen ein Panorama der Bundesrepublik, in dem er bei aller Kritik an Staat und Kirche eines nie aus den Augen verlor: Das Glück der kleinen Leute.

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Donnerstag, 15. Juli 2010

Adam.png ER meint immer etwas anderes als SIE

Unser virtuelles Pärchen Adam und Eva ist seit fast sieben Jahren zusammen. Obwohl sie nicht in derselben Wohnung leben und beruflich sehr eingespannt sind, ist ihre gemeinsame Freizeit sehr aktiv. Kultur, Reisen und sportliche Aktivitäten gehören genauso zu ihrer Beziehung wie stundenlange, auch kontroverse Diskussionen über die verschiedensten Themen. Dabei spielen wir Mäuschen. Heute:

"Da glückst Du!" –
Oder: Hat das Glück einen Kern?

Aufgezeichnet von Christiane Prang

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Dienstag, 13. Juli 2010

Nüsse knacken

Internet und Social Media machen es möglich: Jeder kann ein Star sein, kann sich selbst als "brand", als Marke etablieren. Eine Fähigkeit, die in Zukunft auch für normale Menschen immer wichtiger wird. Ob bei Twitter, Facebook oder in Foren – wir können ein öffentliches Bild von uns erschaffen. Expertin auf diesem Gebiet ist NUSSKNACKERIN Ulrike Berlenbach. Als Coach, Trainerin und Social Media-Expertin berät die Wahl-Berlinerin mit ihrer Firma Eichenhorn weltweit Unternehmen und Führungskräfte. Exklusiv auf ava lässt Ulrike Berlenbach uns jeden Monat teilhaben an ihren persönlichen Gedanken zum Social Web. Heute:

Wie viel Glück darf´s sein?
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Sonntag, 11. Juli 2010

Das beschworene Glück

von Anja Seuthe

Die deutsche Reiterin Meredith Michaels-Beerbaum trägt bei Turnieren einen ganz bestimmten Gürtel. Und feiert international Erfolge. Formel-Eins-Fahrer Michael Schumacher schickte seinen Masseur kurz vor dem Rennen in Bahrain im Jahre 2004 ins Hotel zurück um sein vergessenes Amulett zu holen. Er siegt. Der FC Barcelona ruft im April des Jahres 2010 anlässlich des Champions League Spiels gegen den AC Mailand seine Fans auf, Glücksbringer und Amulette zum Spiel zu tragen. Und gewinnt das Spiel.

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Mittwoch, 14. Juli 2010

"Glück ist ganz individuell"

aufgezeichnet von Klaus Schuette

Rein physiologisch ist das Rätsel des Glücks schnell geklärt. In Glücksmomenten wird die linke Gehirnseite aktiver, das Herz klopft schneller, die Hauttemperatur steigt, die Muskulatur entspannt sich. Aber ganz so einfach ist es offenbar nicht mit dem Glück, auch die simplen Rezepturen von Dale Carnegie helfen hier oft nicht weiter. Einer, der (fast) alles über das Glück weiß, ist der Philosoph Prof. Michael Hampe. ava sprach mit ihm über Glücksideologien, Glücksmomente, scheinbare Glücksbringer und die Frage: Lässt Glück sich lernen?

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Montag, 12. Juli 2010

Glücksbotin Musik

von Annika Senger

Haben Sie ein Lieblingslied? Bestimmt! Denn Musik berührt die Seele, kaum jemand kann sich ihr entziehen. Sie kann Glücksgefühle hervorrufen, aber auch traurig oder aggressiv machen. Sie ist gleichzeitig Sprache und Ausdruck von Gefühlen, löst aber auch biologische Prozesse im Gehirn aus: Wenn dort Glückshormone ausgeschüttet werden, hat die einschmeichelnde Stimme des Lieblingssängers womöglich die gleiche Wirkung wie Sex …

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Samstag, 10. Juli 2010

Für Sie gelesen …

 

Marie Velden: Lilienrupfer

eine Rezension von Sonja Wissmann

"Insgeheim verwünschte ich mich für meine Neigung, der Melancholie immer den Vorrang zu geben, auch wenn auf der anderen Seite der Waage mehr als nur ein Pfund wucherte. Aber es half nichts, alles, woran ich immer wieder dachte, war Christian und dieser kurze Moment in dem Restaurant am See, als wir uns über die anderen hinweg zugelacht hatten und ich jenes besondere Glück empfand, das einen selbst über alles erhebt und den Rest der Welt ein paar Augenblicke lang ausschließt.“ (S. 165)

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