Freitag, 15. April 2011


Sonja Hartl war für uns auf der Leipziger Buchmesse

Luxus und Bücher – Zwei starke Autorinnen

Text und Fotos: Sonja Hartl

Sofern man nicht gerade an opulente Bildbände und antiquarische Kostbarkeiten denkt, haben Luxus und Bücher nicht so viel gemeinsam. Es gibt sie in ausreichenden Mengen, trotz (oder gerade wegen!) der Buchpreisbindung sind sie zu erschwinglichen Preisen zu erwerben und die Begierde nach Büchern ist leicht zu stillen. Gut, Lesekompetenz könnte als Luxus gesehen werden, aber trotz weiterhin erschreckender Analphabetenzahlen und dem schwindenden Textverständnis der Schüler wäre das noch übertrieben. Was haben Bücher also mit Luxus zu tun? avaAutorin Sonja Hartl wurde bei Silke Scheuermanns "Shanghai Performance" und Astrid Rosenfelds "Adams Erbe" fündig …

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Dienstag, 12. April 2011


© Irina Fischer - Fotolia.de

Wahre Luxus-Beautys

von Christiane Prang

Kleine Prinzessinnen träumen davon und große Prinzessinnen haben sie: Schmuckstücke aus echtem Gold, aus Edelsteinen und Diamanten. In wertvolle Fassungen eingearbeitet bezaubern sie ihre Betrachterin immer wieder aufs Neue und wecken so den Traum an die Unvergänglichkeit. Zumindest der Traum der ewigen Schönheit könnte mit Goldpartikeln und Edelsteinstaub in hochwertigen Cremes wahr werden. Denn die verjüngende und straffende Wirkung wird in der Forschung verstärkt gerühmt. Der Glanz feinster Mikropartikel schenkt dem Gesicht unübersehbare Ausstrahlungskraft, lässt Fältchen und Linien verschwinden. Kein Wunder, dass auch die Kosmetikindustrie immer öfter in die Schmuckschatulle greift …

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Dienstag, 05. April 2011


Sabine Kuegler beim Signieren

Luxus? Das Beste aus zwei Kulturen!

Foto & Text: Birgit Bauer

Sie ist aufgewachsen in zwei völlig verschiedenen Welten: Im Urwald und in Europa. Gegensätzlicher kann eine Kindheit nicht sein. Sabine Kuegler hat über ihr Leben ein Buch geschrieben: "Dschungelkind". Die Verfilmung des Bestellers kam vor einigen Wochen in die Kinos. Buch und Film zeigen ein Leben, das so ganz anders ist: Eine Kindheit im Urwald, beim Stamm der Fayu, ohne Luxus und doch mit einzigartigen Eindrücken. ava-Autorin Birgit Bauer traf Sabine Kuegler und sprach mit der Bestseller-Autorin über ihre Kindheit, Konflikte und die Frage nach Luxus.

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Montag, 28. März 2011


© Kitty - Fotolia.de

Für ein Stück Brot

eine Geschichte von Gitta Becker

Ihre nackten Füße schmerzten, Hunger quälte sie. Fast unsichtbar ging sie durch das Armenviertel der Stadt. Wenn ich groß bin, dachte sie, dann sorge ich für Kinder wie mich. Sie war elf als ihre Mutter es nicht mehr ausgehalten hat und sich den goldenen Schuss setzte. Seitdem lief sie durch die Straßen, verbarg sich am Tag, holte sich aus den Mülltonnen faulig riechendes Essen. Manchmal stritt sie mit einem Hund darum, der sich wiederum, wenn er das Stück erbeutet hat mit anderen Hunden weiter stritt. "Ich werde groß sein, erwachsen sein und dann, dann werde ich reich sein, in Luxus leben und …". Sie stand still, ganz leise bewegte sie sich vorwärts, da war sie wieder die dunkle Stimme: "Komm her, Du keines Biest. Ich tu dir nicht weh! Ich will doch nur mit dir spielen!".

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Freitag, 08. April 2011


© 20th Century Home Entertainment

Kann Gier gut sein?

DVD-Kritik: "Wall Street 2 – Geld schläft nicht"

von Sonja Hartl

"Gier ist gut!" Dieser Satz machte Gordon Gekko (Michael Douglas) zum Inbegriff des ehrgeizigen Börsenmaklers, für den das Geld nicht als Voraussetzung für ein luxuriöses Leben wichtig ist, sondern für die Teilhabe an der Börse. Denn Gordon Gekko – so viel steht nach dem ersten Teil von "Wall Street" fest – treibt die Gier nach Mehr an: mehr Macht, mehr Erfolg, mehr Geld. Obwohl er am Ende des Films wegen Insider-Geschäften im Gefängnis landet, wurde er zu einer Kultfigur und Inbegriff des kapitalistischen Managers.

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Mittwoch, 30. März 2011


© Kzenon - Fotolia.de

Sieben Wochen ohne Konsumterror

von Christiane Prang

Kram, überall Kram. Konsumkram. Es hat sich wieder so viel Überflüssiges angesammelt: Das 25te Halstuch, der 19te Lippgloss in trendy Farbe, noch ein aktueller, spannender Roman … Lauter schöne, unnütze Dinge, die mein Leben vollstopfen, mir ein schlechtes Gewissen machen, weil ich sie nicht brauche. Da kam mir das Angebot "7 Wochen anders leben" der Aktion Andere Zeiten wie eine kleine Erlösung vor: In der Fastenzeit sieben Wochen auf Angewohnheiten verzichten. Unter den Teilnehmern gab es unterschiedliche Fasten-Bedürfnisse: Die einen verbannten Schokoriegel & Co., andere verzichteten auf Kaffee, Alkohol oder auf Medien. Sieben Wochen Glotze aus. Stattdessen Leseabende, Gesellschaftsspiele mit den Kindern. Ich habe mich fürs Konsumfasten entschieden!

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Freitag, 25. März 2011


© Simone Andress - Fotolia.de

Luxusweibchen?

Von Sarah K. Angharad

Heute haben die Frauen in Deutschland endlich – zumindest statistisch gesehen – das verdient, was Männer bereits am 31.12.2010 erreicht haben. Fast drei Monate länger mussten sie dafür arbeiten. Der Equal Pay Day und das Symbol der roten Tasche sollen auf diese Ungerechtigkeit hinweisen. Doch es hilft nichts, nur "das System" verantwortlich zu machen. Auch wir Frauen müssen uns endlich konsequent von unserem Luxusweibchen-Dasein verabschieden und aus unseren garantierten Rechten auch die nötigen Pflichten ableiten … 

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