Montag, 16. August 2010

Ab in die Kommode

eine Glosse von Birgit Bauer

"Ist die arrogant!" hörte ich neulich auf einer Veranstaltung. Eine Frau stand etwas im Abseits und beobachtete. Sie machte auf den ersten Blick tatsächlich einen leicht überheblichen Eindruck, wirkte ein wenig abwesend. Grund für die Damen, die sich busselnd und zwitschernd begrüßten, die "Außenseiterin" sofort als arrogant abzustempeln. Immer mehr Menschen scheinen in solchen "Schubladen" zu denken und mich beschleicht das Gefühl, dass die Welt zu oft als eine große, massive Kommode genutzt wird, in der alle die Menschen landen, die von anderen als nicht "normal" abgestempelt werden.

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Sonntag, 15. August 2010

Mit dem Dufttaxi durch London

von Dorothea Palte

Taxifahren in London war schon immer etwas ganz Spezielles: im Fond dieser geräumigen Taxen zu sitzen und mit dem "Cabdriver" ein paar Sätze über das typisch englische Wetter zu smalltalken – da fühlt man sich schon ein bisschen wie die Queen – oder zumindest etwas adelig. Dieses Erlebnis wird nun noch getoppt: Denn seit 30. Juli sind fünf Duft-"Cabs" im Auftrag der Traditionsparfümerie Penhaligon´s auf Londons Straßen unterwegs …

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Freitag, 13. August 2010

Ein normales Leben?

Von Sonja Wissmann

Adam hofft auf ein Leben mit Beth, Daniel hat sich in Laura verliebt und Benjamin konkurriert mit Christian um Annika – eigentlich drei ganz normale Geschichten, die uns im Kino häufiger erzählt werden. Doch Adam hat das Asperger-Syndrom, Daniel das Down-Syndrom und Benjamin sitzt seit sieben Jahren im Rollstuhl. Somit erzählen die Filme "Adam", "Me too" und "Renn, wenn Du kannst" von dem Leben mit einer Behinderung und dem Wunsch nach einer ganz normalen Liebe.

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Mittwoch, 11. August 2010

"Jeder hat ein Recht auf Macken"

aufgezeichnet von Klaus Schuette

Wenn der Kölner Psychiater und Theologe Dr. Manfred Lütz abends den Fernseher anmacht, gerät er ins Grübeln. Tagsüber behandelt er depressive, schizophrene oder manische Patienten, alles "sehr liebeswürdige Menschen", wie er sagt. Im TV dann erlebt er eine andere Welt: "Ich sehe Kriegshetzer, Wirtschaftskriminelle und rücksichtslose Egomanen." Der Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses sprach mit ava über Fragen wie "Lohnt es sich eigentlich, normal zu sein? Oder sind wir besser dran, wenn wir ein wenig neben der Spur laufen?"

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Samstag, 14. August 2010

Ganz normaler Reichtum?

Text & Fotos: Christa Langheiter

Seit 14 Jahren lebt Heidemarie Schwermer, ehemalige Lehrerin und Psychotherapeutin, freiwillig ohne eigene Wohnung und ohne Geld. War am Anfang der Wunsch, die Welt mit einem alternativen Lebens- und Wirtschaftsmodell zu verändern, im Vordergrund, so genießt sie heute zunehmend  ihr eigenes "reiches" Leben und vertraut, dass ihre Netzwerkaktivitäten auf fruchtbaren Boden fallen. Die Wiener avaAutorin Christa Langheiter traf die Vielreisende "zu-fällig" in Wien.

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Donnerstag, 12. August 2010

Adam.png ER meint immer etwas anderes als SIE

Unser virtuelles Pärchen Adam und Eva ist seit fast sieben Jahren zusammen. Obwohl sie nicht in derselben Wohnung leben und beruflich sehr eingespannt sind, ist ihre gemeinsame Freizeit sehr aktiv. Kultur, Reisen und sportliche Aktivitäten gehören genauso zu ihrer Beziehung wie stundenlange, auch kontroverse Diskussionen über die verschiedensten Themen. Dabei spielen wir Mäuschen. Heute:

"Bis in einer Woche, Schatz"
- oder: Wie viel Nähe ist normal?

Aufgezeichnet von Christiane Prang

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Dienstag, 10. August 2010

Nüsse knacken

Internet und Social Media machen es möglich: Jeder kann ein Star sein, kann sich selbst als "brand", als Marke etablieren. Eine Fähigkeit, die in Zukunft auch für normale Menschen immer wichtiger wird. Ob bei Twitter, Facebook oder in Foren – wir können ein öffentliches Bild von uns erschaffen. Expertin auf diesem Gebiet ist NUSSKNACKERIN Ulrike Berlenbach. Als Coach, Trainerin und Social Media-Expertin berät die Wahl-Berlinerin mit ihrer Firma Eichenhorn weltweit Unternehmen und Führungskräfte. Exklusiv auf ava lässt Ulrike Berlenbach uns jeden Monat teilhaben an ihren persönlichen Gedanken zum Social Web. Heute:

Einfach nicht normal? Oder: Warum ist Mittelmäßigkeit nicht das Maß aller Dinge?
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