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Mittwoch, 01. Juni 2011 |
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Film-Kritik: "Morgen das Leben"
von Sonja Hartl
Judith ist 40 Jahre alt, lebt mit ihrem Sohn in einer Wohnsiedlung am Stadtrand von München und hängt ihrem alten Leben als Stewardess nach. Ulrike ist 39 Jahre alt, wurde gerade von ihrem Freund verlassen und hat ihren Job als Sachbearbeiterin im Jugendamt hingeworfen. Jochen ist ebenfalls 39, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und lebt in einer Sozialunterkunft. Eigentlich hatten sie sich alle ihr Leben anders vorgestellt, doch irgendwann sind ihre Träume an der Realität gescheitert. Alexander Riedel und Bettina Timm erzählen in dem Film "Morgen das Leben" von der Konfrontation mit dem Erwachsensein, die uns spätestens mit 40 Jahren erwartet …
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Montag, 30. Mai 2011 |
ava erscheint alle zwei Monate zu einem neuen Schwerpunktthema. Doch nicht die Redaktion, sondern die Premium-avas selbst legen es fest! Sie können jetzt in der Themenkonferenz Vorschläge machen und darüber abstimmen, worum es auf ava ab Juli gehen soll. Und zu gewinnen gibt es diesmal
ava und shelearning spendieren der Gewinnerin einen Online-Workshop nach Wahl für die persönliche Entwicklung im Wert von bis zu 98 Euro.
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Montag, 23. Mai 2011 |
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von Christiane Prang
Schon in der Schule bekommen hübschere Kinder bessere Noten. Attraktive Erwachsene erhalten vor Gericht die milderen Strafen und im Job um 10 Prozent höhere Gehälter. Man spricht schönen Menschen positive Charaktereigenschaften wie Intelligenz oder Vitalität zu. Selbst bei den Grimms Märchen waren die lieben Menschen mit einem guten Herzen in der Regel auch schöne Gestalten. Nichts ist so paradox, wie unser Begriff von Schönheit. "Geschmackssache" sagen die einen, "genetisch bestimmt" die anderen. Warum wir aber doch immer wieder auf dieselben Bilder von Schönheit anspringen, klärt die Attraktivitätsforschung. Doch trotzdem bleiben viele offene Fragen …
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Freitag, 13. Mai 2011 |
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von Christiane Prang
"Wann ist ein Mann ein Mann?" – fragte Herbert Grönemeyer im Jahr 1984. Auch heute, 27 Jahre später, eine verdammt schwere Frage. Schon etliche Bilder und Schlagworte musste der Mann sich in den letzten Jahrzehnten gefallen lassen: vom Macho über den Softie, vom Metrosexuellen bis hin zum Hipster. Doch das gegenwärtige Rollenverständnis beschränkt sich nicht etwa auf ein neues Schlagwort, es ist komplizierter. Eine Männerstudie der großen Kirchen stellt einen Wandel im männlichen Rollenverständnis fest: Das Männerbild ist mehr denn je in der Schwebe. ava zeigt, mit welchen Veränderungen wir bei den Männern rechnen können und dürfen …
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Donnerstag, 26. Mai 2011 |
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Gedanken von Gitta Becker
Sieben Jahre – sie gelten als Lebenszyklus des Menschen. Alle sieben Jahre verändern wir uns grundlegend. Wir werden geboren, mit rund sieben Jahren kommen wir zur Schule, mit vierzehn Jahren in die Pubertät, mit einundzwanzig werden wir erwachsen … Die Wandlung vom Baby zum erwachsenen Mensch ist abgeschlossen. So ungefähr jedenfalls. Ob das Schuleintrittsalter nun nach unten korrigiert wird, die Volljährigkeitsgrenze herab gesetzt wurde, ändert nichts daran: 7 – 14 – 21 …
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Dienstag, 17. Mai 2011 |
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von Dorothea Palte
Golfspielen? Das ist doch was für alte Männer! Hinter vorgehaltener Hand kursiert gar die Frage: Spielst du schon Golf oder hast du noch Sex? Doch das Klischee trügt! Immer mehr öffentliche Anlagen, gelockerter Dresscode und inzwischen überschaubare Kosten locken immer mehr junge Leute und vor allem auch immer mehr Frauen aufs Grün. Kein Wunder, bietet der Golfsport doch so Manches: Fitness, Geschicklichkeit, frische Luft und viel Raum für Kommunikation. Golf ist ganz anders – eben kein Alt-Herren-Sport!
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Montag, 09. Mai 2011 |
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von Sarah K. Angharad
Wir können sie nicht fühlen, nicht sehen, nicht greifen oder begreifen … Das Rätsel Zeit ist eines der letzten Geheimnisse unseres Universums. Doch unsichtbar wie sie ist, lebt sie allgegenwärtig in uns, verändert unsere Gedanken, unseren Körper und unsere Seelen. Bis Ende 20 stürmt die Zeit atemlos dahin. Kein Gedanke an die Zukunft, die Gegenwart ist prächtig, das Alter so unendlich fern. Doch ab 30 zeichnet sie feine Linien in unser Gesicht, raubt Kollagen aus der Unterhaut, verrät mit Augenfältchen, wie oft wir gelacht haben oder mit der Mundwinkel-Kurve, ob wir Miesepeter oder Sonnenscheinkinder sind. Und mit den ersten Zeitfurchen im Gesicht setzt auch das große Nachdenken ein.
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