Mittwoch, 06. Oktober 2010
 

Gefahrenreaktionen

von Anja Seuthe

Das Grauen beschleicht uns. Die Haare stehen zu Berge, der Magen verkrampft. Unsere Sinne schalten auf Overdrive. Jede Faser unseres Körpers scheint sie zu spüren, die Gefahr. Wir haben Angst! Dafür verantwortlich ist die Amygdala, griechisch "Mandel". Es handelt sich hier um ein Kerngebiet des Gehirns und Teil des Limbischen Systems. Die Amygdala hilft uns, Situationen wiederzuerkennen und emotional zu bewerten. Situationen, die wir selbst als negativ erlebt haben oder vor denen wir einmal gewarnt wurden, werden von ihr als bedrohlich eingestuft und lösen Angst aus.
 

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Dienstag, 05. Oktober 2010

20 Blitztipps gegen akuten Angststress

von Sarah K. Angharad

Wenn dunkle Wolken aufziehen, die Panik in einem hochsteigt und einen der Stress kalt erwischt, ist keine Zeit mehr für einen Crash-Kurs in Autogenem Training. Das Anti-Stress-Management muss schnell gehen, damit die Nerven nicht durchgehen und aus dem Stress keine Panikattacke oder tiefsitzende Angst wird. Vor allem gilt: Innehalten – und sei es nur für ein paar Minuten. Machen Sie erst einmal eine Pause, von dem, was Sie gerade tun. Und probieren Sie einen unserer 20 besten Blitztipps mit Sofortwirkung:
 

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Sonntag, 03. Oktober 2010

Test: Sind Sie im Angststress?

erarbeitet von Sarah K. Angharad

Ein riesiger Berg Arbeit auf dem Tisch, nörgelnde Nachbarn oder die Ansprüche der Familie – jeder Mensch reagiert anders auf Belastungen. Was für den einen angenehmer Nervenkitzel oder Herausforderung ist, kann bei anderen ernsthafte Stress- und Angsterkrankungen hervorrufen. Ausschlaggebend ist nicht die Menge der Arbeit oder die Ansprüche, die andere oder man selbst an sich stellt, sondern wie man damit umgeht und es sich auf das Wohlbefinden auswirkt. Unser Test gibt einen Anhaltspunkt. Antworten Sie auf die Fragen ganz ehrlich mit Ja oder Nein. Dann erfahren Sie, welcher Angststress-Typ Sie sind.

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Freitag, 01. Oktober 2010

Liebe Leserin,

als Kind war ich überzeugt, dass ein Monster in meinem Zimmer lebt, dass mir die Füße abbeisst, sobald die nachts mal aus dem Bett ragen. Entsprechend habe ich viel Zeit damit zugebracht, sie abends beim Zubettgehen sorgfältig in meine Bettdecke einzuwickeln und mich immer ganz auf eine Seite des Bettes an die Wand zu legen. Der Glaube an das Monster ist irgendwann der Rationalität gewichen – und doch brauchte ich weit ins Erwachsenenalter immer eine Wand neben meinem Bett, an die ich mich nachts "kuscheln" konnte. Lachen Sie bitte nicht! Denn Ängste – und seien sie für den Außenstehenden noch so irrational –, sind für den, der von ihnen betroffen ist, niemals lustig!

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Montag, 04. Oktober 2010

20 Strategien gegen die Angst

von Sarah K. Angharad

Angst lässt sich abtrainieren. Der Körper kann ein Schutzprogramm entwickeln, mit dem er den Menschen peu à peu zu einem Anti-Angst-Verhalten erzieht. Es gibt so viele Wege dorthin, wie die sprichwörtlichen nach Rom. Dem einen hilft Meditation, der andere dreht dabei erst richtig durch. Lassen Sie sich keine Allheilmittel verkaufen, die angeblich bei jedem wirken. Und vor allem: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Die Angst bei Anti-Angststress-Methoden zu versagen, ist das letzte, was man braucht! Probieren Sie einfach aus, was IHNEN gut tut! Hier eine Auswahl der 20 besten Methoden zur Angststress-Abhärtung …

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Samstag, 02. Oktober 2010
 

Der gefährliche Zwilling

von Sarah K. Angharad

Niemanden können wir so raffiniert betrügen und belügen wie uns selbst: Wir schwärmen vom Urlaub auf Balkonien, wenn Geld für die Fernreise fehlt. Wir klammern uns an eine erloschene Liebe, weil wir uns vor der Einsamkeit fürchten. Wir reden von Stress, wenn wir in Wahrheit Angst haben. Wie der Schlaf die kleine Schwester des Todes, so ist die Angst der gefährliche Zwilling der Stressreize, die uns heute überfluten. Sie ist, sagen Psychologen, nichts anderes als eine erweiterte Stressreaktion. Mit gefährlichen Folgen: Bereits jede zweite Deutsche zwischen 30 und 45 Jahren leidet an Symptomen: Kopf- und Magenbeschwerden, Nervosität, Schlafproblemen oder gar einem Burnout.

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Donnerstag, 30. September 2010

Klischees bedienen

Aufgezeichnet von Christiane Prang

Sie spielt das naive Schulmädchen, die toughe Polizistin oder die fürsorgliche Krankenschwester. Seit elf Jahren arbeitet Shira Mündel (31) als Stripperin. Welche Klischees fallen Ihnen dazu ein? Genau! Doch Strippen hat viel mit Körper- und Selbstbewusstsein zu tun, verrät Shira uns exklusiv im Interview: "Du musst dich selber hübsch finden und sagen: Wow, ich bin´s!" Aber wir erfahren auch, dass es tatsächlich für´s Trinkgeld förderlich ist, nicht so besonders schlau zu tun …

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