Samstag, 25. Juni 2011


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Die Bedingungen von Veränderungen

– ein Blick auf drei aktuelle Romane

von Sonja Hartl

Oft ist es die Vergangenheit, die einer Veränderung im Wege steht – zumindest in der Literatur. Schuldgefühle, Geheimnisse, verdrängte Gefühle und Wahrheiten scheinen einen Neuanfang zu behindern oder halten wenigstens als Erklärung für das eigene Versagen her. Aber ist es wirklich immer gut, die ganze Wahrheit zu kennen? In den aktuellen Romanen "Schlechte Gesellschaft", "Belüge mich" und "Eine Frage von Glück oder Zufall" hat sie jedenfalls widersprüchliche Folgen.

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Donnerstag, 23. Juni 2011

 
© CandyBoxPhoto - Fotolia.de

Film-VERÄNDERUNG

von Dorothea Palte, Klaus Schuette und Sonja Hartl

Ob gesellschaftliche oder die ganz persönlichen Veränderungen, ob die Veränderung im Kleinen oder im Großen stattfinden: Im Film sind sie häufig Gegenstand. Denn in der Regel muss sich irgendetwas verändern, um den typischen, dramatischen Spannungsbogen zu erzeugen. Umso mehr konnte die avaRedaktion diesmal wieder aus dem Vollen schöpfen und hat sich für sechs echte Filmperlen zum Thema VERÄNDERUNG entschieden. Filme, die in keinem DVD-Regal fehlen sollten …


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Mittwoch, 15. Juni 2011


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Die Frisur als Spiegel der Seele?

Von Christiane Prang

Es ist das wohl offensichtlichste Merkmal dafür, dass eine Frau im Aufbruch ist, Veränderungswillen hegt: die neue Frisur. Nichts am Menschen ist so wandelbar wie die Haare, doch ist es auch immer ein im wahrsten Sinne des Wortes einschneidender Schritt, z. B. die lange Mähne einer Kurzhaarfrisur zu opfern. Doch nicht nur Veränderung, auch Status, Sexappeal und die gesamte Bandbreite der Befindlichkeiten sollen sich am Outfit auf dem Kopf ablesen lassen. Eine kleine Kulturgeschichte zur Haarpracht …
 

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Dienstag, 07. Juni 2011


© Peter Atkins - Fotolia.de

Reif für einen neuen Job?

Von Dorothea Palte

Sonntags schon miese Laune, wenn Sie an die neue Arbeitswoche denken? Zählen Sie ab mittags die Stunden bis zum Feierabend? Kommen Sie abgekämpft nach Hause und haben auch für die Freizeit kaum Elan? Ärgern Sie sich ständig über Kollegen, Chefin und die Arbeit? Dann sollten Sie sehr ernsthaft über eine berufliche Veränderung nachdenken. Aber überstürzen Sie nichts! Ob Sie wirklich reif sind für einen neuen Job, sollten Sie sich zunächst ganz in Ruhe selbst fragen. Manchmal hilft es nämlich schon, den alten Job, das alte Leben ein bisschen zu verändern …
 

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Dienstag, 21. Juni 2011


© Uwe Messner - Fotolia.de

Ich bin so gern verantwortungslos

von Opa (2 x) Klaus Schuette

Reinhold, alter Freund,

ich muss mich bei dir entschuldigen. Was haben wir heimlich gestöhnt, wenn du uns nach einem Norwegen-Angelurlaub die neuesten Fotos deiner Enkelkinder gezeigt hast. Wie haben wir innerlich gelangweilt mit den Augen gerollt, wenn du uns Wunderdinge über die sprachliche Entwicklung der beiden Kleinen berichtet hast. Und wie haben wir coole Journalistinnen und Redakteure uns beim Mittags-Stammtisch über dich gewundert: Ist dieser olle weiche Opi noch unser alte Reinhold, der kühle politische Analytiker, der kampferprobte Chefredakteur, der Meister der in Stahlbeton gemeißelten Sätze?

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Donnerstag, 09. Juni 2011


© Konstantin Drieß - Fotolia.de

Tschüss, du alter Job!

Von Dorothea Palte

Zwei Frauen haben den kompletten beruflichen Neuanfang gewagt: Ihre sicheren Jobs hinter sich gelassen, um etwas ganz anderes zu machen. Die eine hat sich aus sich selbst heraus verändert, die nagenden Zweifel zugelassen und erkannt, dass sie den für sich falschen Berufsweg eingeschlagen hat. Bei der anderen waren es äußere Umstände, die sie veranlassten, sich selbst, ihr Leben, ihre Karriere zu hinterfragen. Beide scheinen angekommen. Ihre Geschichten machen Mut, vermeintlich vorherbestimmte Wege zu verlassen oder einen Schicksalsschlag als persönlichen Neuanfang anzunehmen. Ihre Konsequenz ist bewundernswert …

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Freitag, 03. Juni 2011

"Gleichberechtigung führt nicht zu Gleichartigem, sondern gerade zur Andersartigkeit. Dies ist ein wesentliches Kennzeichen einer freiheitlichen Gesellschaft." (S. 86)

Zu diesem Schluss kommt Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats, in seinem Beitrag zu dem "Manifest der Vielen". Unter dem Titel "Deutschland erfindet sich neu" versammelt Herausgeberin Hilal Sezgin 29 Stimmen unter anderem von Schriftstellern, Journalisten, Regisseuren, Schauspielern und Wissenschaftlern mit "Migrationsbiografien". 29 Stimmen, die zum Nachdenken anregen und neue Impulse geben. 29 Stimmen, die zeigen, wie vielfältig muslimische Positionen in Deutschland und notwendig Veränderungen sind.

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