Editorial
Donnerstag, 26. Januar 2012


Liebe Leserin,

fast fünf Monate ist es her, dass mein letztes Editorial erschien, das zugleich ein Abschied war. Nur einer auf Zeit, hoffte ich damals … Und tatsächlich, es sieht gut aus! ava wird anders werden, aber ava lebt! Viele Veränderungen stehen an: optische, inhaltliche und formale. Denn das Wichtigste zuerst: Zukünftig wird die Internetseite www.ava-magazin.de kostenlos zu lesen sein! Und eine klarere thematische Ausrichtung haben: Leben und Arbeit in seinen vielfältigen Ausprägungen …


Nicht umsonst ist der Begriff "Burnout" in aller Munde und auch Gespräche mit Freundinnen, Autorinnen und vielen anderen Frauen zeigen: Eine, wenn nicht gar die größte Herausforderung des modernen Lebens, ist jene, Arbeit und Leben immer wieder in die richtige Balance zu bekommen. Das Müssen und das Wollen in Einklang zu bringen. Die Herausforderungen des Geldverdienens, der Familie, des Haushalts zu meistern und doch die eigenen, ganz persönlichen Freiräume für Hobbys, Erholung und Entspannung zu schaffen und zu bewahren.

Kurzum: Ein wirklich selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu leben.

ava wird kein "Wellness"-Magazin, wie es sie am Kiosk zu Hauf gibt, und auch kein Karriereratgeber. ava wird sich beiden Aspekten gleichberechtigt widmen: Der Arbeit – sei es die im Job oder im Haushalt, im Ehrenamt oder auch in der Beziehung – und den schönen, leichten, angenehmen Seiten des Lebens. ava wird versuchen, beide Seiten in Einklang zu bringen. Durch praktische Tipps, lebensnahe Diskussionen mit den Leserinnen, spannende Experteninterviews, achtsame Anregungen. Immer neue Handlungs- und Gestaltungsspielräume und die Wunderbarkeiten des Lebens zu schätzen und zu genießen – das wird der tagtägliche Anspruch an ava. Denn das ist die tagtägliche Herausforderung, die das Leben an uns alle stellt.

Der neue Schwerpunkt ist auch in meiner persönlichen Lebenssituation begründet. Nach eineinhalb Jahren durchgängigem Schuftens für die alte ava war im letzten Jahr der Spaß an der Arbeit verloren gegangen. Während es mir zu Beginn des Projekts wenig ausgemacht hat, Nächte und Wochenenden durchzuarbeiten und kaum ein Privatleben zu haben, war es später nur noch eine Qual. Das Müssen hat das Wollen überlagert. Und dann kamen – ganz klar – irgendwann noch gesundheitliche Probleme dazu. Ein Schicksal, mit dem ich nicht alleine bin. Ich habe mich in den letzten Monaten gesundheitlich aufgerappelt, ein erfüllendes Hobby gefunden, es mit der Arbeit für eine Weile etwas ruhiger angehen lassen und auch endlich mal wieder Urlaub gemacht. Doch für mich persönlich ist allzu viel Freizeit auch nicht erfüllend. Ich will, ich brauche die Herausforderung.

Viel Neues bei ava in 2012

Bevor ava in neuem Glanz erstrahlt, steht aber noch viel Arbeit an, auf die ich mich jedoch sehr freue: ava wird in den nächsten Wochen umgebaut, das Layout sanft verändert, neue Themen werden geplant, recherchiert und geschrieben, die Hintergrundtexte, AGBs etc. müssen angepasst werden und zudem wird ein ganz neuer Zweig entstehen: die avaApps! Denn abgesehen von der Homepage sind bereits jede Menge spannende Themen als Apps fürs iPad und E-Booklets geplant. ava soll nämlich auch noch schöner werden – und die Möglichkeiten der Darstellung in Internetbrowsern sind da leider sehr limitiert. Aber darüber mag ich jetzt noch gar nicht zu viel verraten!

Bleiben Sie also einfach auf dem Laufenden: Mit dem >avaNewsletter oder auf Twitter und Facebook. Auf unserer Facebook-Seite oder per E-Mai an Ideen(at)ava-magazin.de freue ich mich auch über Ihre Anregungen für die neue ava. Denn ich möchte, wenn auch in veränderter Form, dem ava-Motto treu bleiben: Was Frauen wollen!

Herzlichst,

Ihre Dorothea Palte
avaChefredakteurin

 

P.S. Die alten Ausgaben von ava gehen in Kürze vom Netz – wer also einen aktiven Zugang hat, sollte die Gelegenheit nutzen, nochmals ausgiebig in den vielen avaArtikeln zu schmökern!

Foto: © iofoto / Ron Chapple Stock / Polylooks.de

 

 


 
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