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Sein & Schein -
Kultur
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Freitag, 03. Juni 2011 |
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"Gleichberechtigung führt nicht zu Gleichartigem, sondern gerade zur Andersartigkeit. Dies ist ein wesentliches Kennzeichen einer freiheitlichen Gesellschaft." (S. 86)
Zu diesem Schluss kommt Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats, in seinem Beitrag zu dem "Manifest der Vielen". Unter dem Titel "Deutschland erfindet sich neu" versammelt Herausgeberin Hilal Sezgin 29 Stimmen unter anderem von Schriftstellern, Journalisten, Regisseuren, Schauspielern und Wissenschaftlern mit "Migrationsbiografien". 29 Stimmen, die zum Nachdenken anregen und neue Impulse geben. 29 Stimmen, die zeigen, wie vielfältig muslimische Positionen in Deutschland und notwendig Veränderungen sind.
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Sein & Schein -
Kultur
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Mittwoch, 01. Juni 2011 |
Allzu menschliche Wendungen
Film-Kritik: "Morgen das Leben"
von Sonja Hartl
Judith ist 40 Jahre alt, lebt mit ihrem Sohn in einer Wohnsiedlung am Stadtrand von München und hängt ihrem alten Leben als Stewardess nach. Ulrike ist 39 Jahre alt, wurde gerade von ihrem Freund verlassen und hat ihren Job als Sachbearbeiterin im Jugendamt hingeworfen. Jochen ist ebenfalls 39, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und lebt in einer Sozialunterkunft. Eigentlich hatten sie sich alle ihr Leben anders vorgestellt, doch irgendwann sind ihre Träume an der Realität gescheitert. Alexander Riedel und Bettina Timm erzählen in dem Film "Morgen das Leben" von der Konfrontation mit dem Erwachsensein, die uns spätestens mit 40 Jahren erwartet …
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