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Specials -
Interview
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Mittwoch, 29. Juni 2011 |
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aufgezeichnet von Sonja Hartl
Pato lebt auf dem Land und träumt von einem besseren Leben. Sie und ihre Freundin Nancy nehmen in der Stadt Sellen als Haushaltshilfen an. Doch die Mädchen landen in einem Wohnhaus und müssen im 30-Minuten-Takt Freier bedienen. Die im November 2010 verstorbene Filmemacherin Gabriela David hat mit "La mosca en la ceniza" (engl.: "The Fly in the Ashes") trotz des traurigen Themas keinen düsteren Film gemacht, sondern auch ein eindrucksvolles Manifest über die Freundschaft. Dabei überzeugt der Film, der beim Internationalen Frauen Film Festival 2011 mit einer lobenden Erwähnung der Jury geehrt wurde, mit seiner Inszenierung und seinen Hauptdarstellerinnen. Zugleich aber regt er zum Nachdenken an: Zwangsprostitution und Menschenhandel sind ein globales Problem. avaAutorin Sonja Hartl hat mit Enrique Angeleri, Gabriela Davids Witwer und Produzent, über den Film, die Rolle der Freier und Menschenhandel gesprochen.
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Interview
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Freitag, 29. Oktober 2010 |
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aufgezeichnet von Klaus Schuette
Die Angst ist so alt wie die Menschheit – wie der Schmerz, die Neugier, wie alle Gefühle. Wer behauptet, nie Angst zu haben, lügt. Heute aber hat die Angst eine neue Dimension erreicht, Wissenschaftler warnen vor einem Zeitalter der Angst. Offenbar ist dies mehr als nur ein beliebiges Modewort der Medien. Mehr als jeder zehnte Deutsche, so seriöse Schätzungen, leiden unter schweren Angststörungen, sitzt in der Angstfalle, die sein Leben beeinträchtigt, oft sogar unmöglich macht. Über Wege aus der Angst sprach ava mit der Diplompsychologin Dr. Ulrike Lupke von der "Verhaltenstherapie Falkenried" in Hamburg-Eppendorf.
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Interview
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Montag, 20. September 2010 |
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Aufgezeichnet von Alexandra Heil
Orthografisch gesehen natürlich: DIE Kunst. Aber lässt sich Kunst in typisch weiblich und typisch männlich unterscheiden? Ist eine solche Differenzierung überhaupt sinnvoll? avaAutorin Alexandra Heil fragte Ulrike Rosenbach, eine der ersten und bedeutendsten deutschen Video- und Performancekünstlerinnen. In ihren Video-Live-Aktionen deckt sie Konstruktionsmuster weiblicher Identität auf und entwickelt Strategien der Selbstbestimmung. Weiblichkeit als "Status des Bild-Seins" wird dekonstruiert anhand tradierter Frauenbilder – nicht nur aus der bildenden Kunst, sondern auch aus Medien, Werbung und Film. Sie muss es also wissen …
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Mittwoch, 11. August 2010 |
"Jeder hat ein Recht auf Macken"
aufgezeichnet von Klaus Schuette
Wenn der Kölner Psychiater und Theologe Dr. Manfred Lütz abends den Fernseher anmacht, gerät er ins Grübeln. Tagsüber behandelt er depressive, schizophrene oder manische Patienten, alles "sehr liebeswürdige Menschen", wie er sagt. Im TV dann erlebt er eine andere Welt: "Ich sehe Kriegshetzer, Wirtschaftskriminelle und rücksichtslose Egomanen." Der Chefarzt des Alexianer-Krankenhauses sprach mit ava über Fragen wie "Lohnt es sich eigentlich, normal zu sein? Oder sind wir besser dran, wenn wir ein wenig neben der Spur laufen?"
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