Essen
Heim & Herd - Essen
Dienstag, 03. August 2010

"Normale Cornflakes", bitte!

Von Cordula Schilz

Sohn: "Papa, bitte bring Cornflakes mit, wie wir sie im Kindergarten haben. Ganz Normale. Mit nur Gutem drin". "Kein Problem", sagt Papa selbstsicher und geht zum Supermarkt. Cornflakes sind Cornflakes sind Cornflakes. Oder? Er verbringt eine gefühlte Ewigkeit vor dem riesigen Cerealien-Regal, studiert mit zusammen gekniffenen Augen verschiedene Etiketten, bevor er das Handy zückt: "Sag mal, Schatz, was meint er eigentlich mit 'normal' – die Maisflakes, die Weizen- oder die Dinkelflakes? Mit oder ohne Zuckerüberzug? Aus Schokolade? Heißt 'gut' jetzt mit oder ohne Vitamine? Seit wann ist Eisen in Cornflakes drin? Soll ich die Bio-Flakes holen oder was? Und was heißt eigentlich glutenfrei?"

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Heim & Herd - Essen
Freitag, 30. Juli 2010

Glückliche Schweine

von Sarah K. Angharad

Wäre da nicht die unerfüllte Liebe zum dubiosen Frosch Kermit, dann könnte Miss Piggy zu Recht als das glücklichste Schwein der Welt gelten. Sie ist berühmt, sie hat eine beneidenswerte rosa Haut, mächtig stramme Backen zum Reinkniepen und eine zuckersüße Steckdosenschnute, die niemals stillsteht. Und, was sie von allen Schweinen dieser Welt unterscheidet: Miss Piggy wird niemals geschlachtet. Auch wenn der Kinderteller in manchem Dorfgasthaus gerne mal ihren berühmten Namen trägt.

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Heim & Herd - Essen
Samstag, 17. Juli 2010

Glück im Keks

von Dorothea Palte

Glückskekse, die wir heute in jedem chinesischen Restaurant bekommen, sind wohl die Idee des Japaners Makato Hagiwara, der sie 1909 zum ersten Mal in einem Tee-Garten in San Fransisco herstellte. Eine Idee, die um die Welt ging. Doch sie hat zumindest einen historischen Hintergrund: Im 13. Jahrhundert, als China von den Mongolen besetzt war, versteckten die Chinesen kleine Nachrichten in Kuchen, um so ungehindert konspirativ kommunizieren zu können. Heute sind Glückskekse eine wunderbare Art, lieben Menschen schöne, zum Anlass passende Botschaften zu übermitteln. Ein ganz individuelles Geschenk …

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Heim & Herd - Essen
Dienstag, 09. März 2010

 

Mutter Erde – ernährt sie uns auch in Zukunft?

Von Cordula Schilz

Bald werden wir wieder durch die Lande fahren, rechts und links Ackerflächen. Fenster zu, Klimaanlage an. Es stinkt nach Gülle oder Düngemittel. Aber schön: die blühenden Rapsfelder, der goldene Weizen im Wind … So ist es heute. Noch. In Zukunft wird die "Ressource Boden" mehr und mehr erschöpft. Folge: noch mehr Hunger auf der Welt. Konzepte zur Sicherung der Welternährung müssen her. Ein Professor der New Yorker Columbia University will mit seiner Idee im wahrsten Sinne hoch hinaus: er sieht die Zukunft des Bauernhofs in der Vertikalen. In einem Hochhaus soll alles angebaut werden, was ein Mensch zum täglichen Leben braucht.
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